Kurse

Ikonenschreiben als geistliche Übung
 

In meditativer Atmosphäre, abseits von Alltag und Hektik, erlernen bzw. vertiefen wir die einzelnen Schritte des Schreibens einer Ikone. Wir tauchen ein in die Welt der Entstehung, Weiterentwicklung und geschichtlichen Tradition der Ikonen und begegnen so auch der orthodoxen Frömmigkeit.

Die Seminartage sind eingebettet in gemeinsame Gottesdienste, Meditation und innere Einkehr.

 

Ikonenschreibkurse 2018:

  • Ikonenschreiben für Anfänger    -                  vom 12. -  21. Mai 2018
  • Ikonenschreibe  Aufbaukurs                          vom 22. -  29. Juli 2018
  • Ikonenschreiben  für Fortgeschrittene           vom 14. -  21. Oktober 2018

Unsere Kurse beginnen jeweils sonntags um 18 Uhr mit dem gemeinsamen Abendessen. Am darauffolgenden Sonntag enden die Kurse mit der Segnung unserer Ikonen und klingen bei einem anschließenden Frühstück aus.

 

Anmeldung und Kursbegleitung:

Sr. M. Ingrid Wilczek

Schwestern von der hl, Elisabeth

Wintergartenstr.15-17

01307 Dresden

 

e-mail:  s.ingrid-w [at] schwestern-vdhl-elisabeth.de

 

Kosten Ü/VP 245,00 €          Kursgebühr 90,00 €        Material ca. 30,00 €

 

 

 

Mein Ordensname ist Schwester Maria Ingrid. Ich bin 1943 in Oberschlesien geboren und aufgewachsen. Mit 17 Jahren trat ich der Kongregation der Schwestern von der hl. Elisabeth bei.

Meine Berufung zum Ordensstand fühlte ich in dem Wunsch, dem Ruf Christi zu folgen und mein Leben daraufhin auszurichten.

Ordensschwestern haben mich seit meiner Kindheit begleitet, ihre Lebensführung beeindruckte mich auf positive Weise und ich spürte in mir die Sehnsucht meinen Lebensweg mit Gott zu gehen.

In der Gemeinschaft, durfte ich meine Christusbeziehung leben und vertiefen, ich weiß, dass sie mich trägt, und so nehme ich teil an einem gemeinsamen Auftrag Gottes für die Menschen. Jede Schwester hat ihren besonderen Auftrag und bringt dazu ihre persönlichen Fähigkeiten in die Gemeinschaft ein.

Als ausgebildete medizinisch-technischer Assistentin durfte ich im Krankenhaus zur Genesung vieler Patienten beitragen.                                                                                                                                             Des Weiteren gestalte ich als ausgebildete Kantorin und Organistin bis heute das Beten und die Liturgie in unserer Gemeinschaft.

Was zunächst einmal als Hobby begann, führte mich zunehmend zu einer weiteren Berufung, dem Ikonenschreiben. Inzwischen sind viele Menschen zu mir gekommen, um sich in stiller Einkehr dem Ikonenschreiben zu widmen, um dabei ihren Glauben zu vertiefen und Ruhe zu finden. Für mich ist es wichtig, dabei aufrichtig und den Anliegen der Mensch zugewandt zu leben. Dafür lebe ich und sehe darin den Sinn meines Lebens und damit die Erfüllung meines Auftrages, den Gott mir gegeben hat.

Wer Ikonen schreibt, ist wie ein Musizierender: es gibt eine Partitur, nach der Noten zum Klingen gebracht werden. Und so ist es auch mit der Ikone: es gibt eine Vorlage, die es nach einer entsprechenden Gesetzmäßigkeit zu schreiben gilt. Und so entsteht und erstrahlt aus dem Vorgegebenen etwas Neues. Im Malen eröffnet, ja offenbart sich für uns die Welt der Ikonen.

In der Ostkirche ist die Ikone mehr als ein Bild. Sie ist ein Teil der Verkündigung und gleichsam die Heilige Schrift - in Farbe dargestellt.

Die erfüllende geistige Kraft, die von diesen Bildern ausgeht, ist eine große innere Bereicherung